Alle Artikel in: Familie & Leben

5 Kinderbücher für mehr Vielfalt und Toleranz

Eine Buchkolumne von Sylvia Vahl Rassismus ist auch in unserer heutigen, oft bunt und tolerant-anmutenden Gesellschaft, immer noch ein großes Thema. Der Tod von George Floyd hat es jüngst wieder einmal gezeigt. Die weltweiten Proteste der #blacklivesmatters-Bewegung sollten darauf aufmerksam machen, doch jetzt, einige Wochen später, wird kaum noch darüber berichtet.   Ein Beitrag gegen Rassismus ist es unsere Kinder weltoffen zu erziehen, die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft aufzuzeigen und die Chancen, die dies birgt. Toleranz gegenüber dem Anderssein, ein offener Blick und ein aufeinander zu gehen. Dabei können Kinderbücher helfen und deshalb stelle ich euch heute 5 Bücher vor, die hierfür hervorragend geeignet sind.   Ich bin anders als du – Ich bin wie du von Constanze von Kitzing   Wir alle sind unterschiedlich und haben dennoch Gemeinsamkeiten. Du bist klein und ich bin groß. Du malst mit rechts und ich mit links. Aber wir beide mögen gerne Pizza und wir kuscheln gerne. Jeder Einzelne ist einzigartig, einiges verbindet uns, anderes vielleicht auch nicht, aber gerade das ist doch so spannend. Constanze von Kitzing thematisiert …

Rezension: Zurück in Sommerby von Kirsten Boie

Die Herbstferien stehen an und Martha, Mikkel und Mats wollen in den Urlaub. Gemeinsam mit Papa schauen sie nach Urlaubszielen, denn Mama kann nach ihrem Unfall im Sommer leider doch noch nicht mitkommen. Auch wenn es ihr soweit wieder gut geht, muss sie noch regelmäßig zur Physiotherapie. Doch wohin so kurz vor dem Start der Ferien? Nach Gomera? Oder doch wieder zu Oma Inge nach Sommerby? Erst ist es nur ein Gedanke, doch durch einen kleinen heimlichen Anruf der Jungs wird es schnell Realität. Sommerby, das wunderschöne Fleckchen Erde an der Schlei, Oma Inge, Enes und Dilara, das leckerste Bauernfrühstück, die Schrecken der Meere – bei den Gedanken daran schleicht sich ein wohliges Gefühl bei Martha, Mikkel und Mats ein. Und schon ist es beschlossene Sache: Sie wollen die Ferien wieder in Sommerby verbringen. Martha freut sich besonders auf Enes, doch in Sommerby angekommen, ist alles plötzlich ganz anders. Was ist das für ein Mädchen bei Enes? Die Liebe ist keine einfache Sache, das erfährt Martha auch von Krischan Boysen, dem Nachbarn von Omas Inge. …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 7

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen. Zusammenfassung  

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 6

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen.   Über Selbstreflexion  

Corona: 96 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

18.06.2020     Diesen Text hier sollte es nicht geben. Eigentlich hab ich nämlich gar keine Zeit dafür.   Diesen Satz habe ich vor genau drei Monaten geschrieben. 96 Tage ist das her. Und diese Zeit wird in die Geschichte eingehen. Als die Zeit der Pandemie in Deutschland, Europa und der Welt. Als die Zeit der Kontaktbeschränkungen. Als die Zeit, in der ich jeden Tag den Liveticker gelesen habe. Als die Zeit in der Reisen plötzlich nicht mehr möglich war. Als die Zeit, in der Geschäfte, Cafés und Selbstständige um ihre Existenz bangen mussten oder diese verloren haben. Als die Zeit, in der Familien enger aneinander gerückt sind, oft auch zu eng. Als Zeit, in der Schulen und Kindergärten von einem Tag zum nächsten geschlossen waren. Als Zeit, in der Stunden, Tage und Wochen plötzlich langsamer vergangen sind. Und rückblickend doch irgendwie verflogen sind.   Wenn ich mich versuche an die Zeit vor Corona zu erinnern, fällt das irgendwie schwer. Was genau war eigentlich anders? Und was hat sich nur anders angefühlt? Auch fällt der …

Die Wackelzahnpubertät – unsere Buchempfehlung

Wenn bei den Kindern die ersten Zähne anfangen zu wackeln, kommt sie: Die Vorschul- oder auch Wackelzahnpubertät. Die Kinder werden aufmüpfig, fangen an zu diskutieren, schreien und kämpfen und als Eltern ist man völlig überfordert: Die Trotzphase, auch besser „Autonomiephase“ im Alter von 2 Jahren kennt man, aber auf eine weitere „schwierige“ Phase im Alter von 5-7 Jahren? Darauf hat einen irgendwie niemand vorbereitet. „In manchen Momenten bin ich meinen Kindern gegenüber so hilflos. Sie tun einfach nicht das, was ich sage. Einmal hat sich Jimmy geweigert, den Tisch zu decken. Luise wollte auch lieber spielen. „Na gut, wenn ihr mir nicht helft, fällt das Fernsehen eben aus“, habe ich gerufen. Wenn nichts anderes half, spielte ich die Mama-Machtkarte aus. So habe ich es früher immer gemacht und war von der Richtigkeit überzeugt, denn die Drohung hat gewirkt –  wenn auch nur kurzfristig. Am nächsten Abend stand ich allerdings vor dem gleichen Problem. Der nächste Schritt wäre eine gravierendere Drohung gewesen. Kann ich die Kinder so dazu bringen, selbst Verantwortung im Haushalt zu übernehmen? Ich …

Der Grolltroll grollt heute nicht!?

Es gibt so Bücher, die begeistern mich sofort. Ein solches ist beispielsweise Der Grolltroll grollt heute nicht!? von aprilkind, Barbara van den Speulhof und Stephan Pricken. Gleich hinter dem Wald, erst ein paar Schritte geradeaus, dann einmal linksrum und zweimal rechtsrum, wohnt ein kleiner Troll. Viele nennen ihn Grolltroll, denn grollen kann er richtig gut. Er kann wütend sein und brüllen, dass allen die Ohren sausen. Doch heute hat der kleine Troll gute Laune. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er Picknick, sie schauen gen Himmel und raten Wolkenbilder. Da meint der Igel, dass die eine Wolke da, doch tatsächlich so aussehen würde, wie der Grolltroll, wenn er wütend ist. Erst reagiert der kleine Troll darauf trotzig, doch dann meint er: „Aber ich kann auch ganz anders!“ Und so schließen der Grolltroll und seine Freunde eine Wette ab. Ob der kleine Grolltroll sie gewinnen wird? Bereits beim gemeinsamen Kuchen essen, grummelt es in seinem Bauch. Nicht, weil er Hunger hat, sondern weil er sich darüber ärgert, dass er kein einziges Stück von dem leckeren Kuchen abbekommen …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 5

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen.   Die Partner-Lern-Methode  

11./12. Woche 05.06.2020 – 83 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

Wenn ich Kindern beim Spielen zuschauen, fällt mir immer wieder auf, wie individuell sie mit Problemen und ihren Lösungen umgehen. Nehmen wir zum Beispiel ein Puzzle: während der eine kleine Mensch zuerst die Randstücke raussucht und den Rahmen zusammensteckt, sortiert der nächste nach Farben und ein dritter probiert wild darauf los. Und beim nächsten Versuch merkt einer dann vielleicht, dass sein Vorgehen gar nicht so praktisch war und versucht sich an einer anderen Struktur. Warum mir das in letzter Zeit immer häufiger auffällt? Weil genauso erfahrungslos und neu die Coronazeit für uns alle war. Für uns als Menschen mit Familie, für die Politiker, selbst für die Virologen. Keiner wusste, welche Lösung, welche Vorgehensweise, welche Verbote, welche Beschränkungen zielführend und am Besten sind. In Deutschland wurde nicht  einheitlich für den ganzen Staat vorgegangen, nicht einmal einheitlich in einem ganzen Bundesland.   Ich finde es daher super spannend jetzt zu sehen, wie sich das Leben aufgrund der Entscheidungen in der Vergangenheit geändert hat. In Deutschland ist Corona im Alltag angekommen. Schlangen an Kassen, die durch die Mindestabstände …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 4

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen.