Alle Artikel in: Gastbeiträge

Corona: 96 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

18.06.2020     Diesen Text hier sollte es nicht geben. Eigentlich hab ich nämlich gar keine Zeit dafür.   Diesen Satz habe ich vor genau drei Monaten geschrieben. 96 Tage ist das her. Und diese Zeit wird in die Geschichte eingehen. Als die Zeit der Pandemie in Deutschland, Europa und der Welt. Als die Zeit der Kontaktbeschränkungen. Als die Zeit, in der ich jeden Tag den Liveticker gelesen habe. Als die Zeit in der Reisen plötzlich nicht mehr möglich war. Als die Zeit, in der Geschäfte, Cafés und Selbstständige um ihre Existenz bangen mussten oder diese verloren haben. Als die Zeit, in der Familien enger aneinander gerückt sind, oft auch zu eng. Als Zeit, in der Schulen und Kindergärten von einem Tag zum nächsten geschlossen waren. Als Zeit, in der Stunden, Tage und Wochen plötzlich langsamer vergangen sind. Und rückblickend doch irgendwie verflogen sind.   Wenn ich mich versuche an die Zeit vor Corona zu erinnern, fällt das irgendwie schwer. Was genau war eigentlich anders? Und was hat sich nur anders angefühlt? Auch fällt der …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 5

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen.   Die Partner-Lern-Methode  

11./12. Woche 05.06.2020 – 83 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

Wenn ich Kindern beim Spielen zuschauen, fällt mir immer wieder auf, wie individuell sie mit Problemen und ihren Lösungen umgehen. Nehmen wir zum Beispiel ein Puzzle: während der eine kleine Mensch zuerst die Randstücke raussucht und den Rahmen zusammensteckt, sortiert der nächste nach Farben und ein dritter probiert wild darauf los. Und beim nächsten Versuch merkt einer dann vielleicht, dass sein Vorgehen gar nicht so praktisch war und versucht sich an einer anderen Struktur. Warum mir das in letzter Zeit immer häufiger auffällt? Weil genauso erfahrungslos und neu die Coronazeit für uns alle war. Für uns als Menschen mit Familie, für die Politiker, selbst für die Virologen. Keiner wusste, welche Lösung, welche Vorgehensweise, welche Verbote, welche Beschränkungen zielführend und am Besten sind. In Deutschland wurde nicht  einheitlich für den ganzen Staat vorgegangen, nicht einmal einheitlich in einem ganzen Bundesland.   Ich finde es daher super spannend jetzt zu sehen, wie sich das Leben aufgrund der Entscheidungen in der Vergangenheit geändert hat. In Deutschland ist Corona im Alltag angekommen. Schlangen an Kassen, die durch die Mindestabstände …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 4

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen.  

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

21.05.2020 – 68 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“   Im Haushalt passieren die meisten Unfälle. Sagt man zumindest. Ich frag mich ja, ob sich die Unfallstatistik in den letzten Wochen somit maßgeblich erhöht hat, wo doch alle so viel mehr zu Hause waren. Ich kann jeden falls bestätigen: heute gab es einen kleinen Zwischenfall, der wäre uns sonst sicher nicht passiert. Wunderbares Wetter mit Sonne, Feiertag, früher Mittagsschlaf – eigentlich die besten Voraussetzungen, um einen Ausflug an den See zu machen. Aber das haben bestimmt alle gedacht und um nicht mit dutzenden anderen am Ufer zusammenzusitzen, haben wir es uns auf dem Balkon gemütlich gemacht. Picknickdecke, Snacks, alles da. Super. Bis zu dem Moment, an dem mein Sohn kurz beschlossen hat, wieder in die Wohnung zu gehen und die Türklinke zur Balkontür herunterzudrücken. Tür zu. Richtig zu. Oh man. Er drinnen, wir draußen. Was ein Türgriff ist, weiß er noch nicht. Minutenlange Erklärungen und Anleitungen (auch per Youtube durch das Fenster) führten dazu, dass wir die Tür oben zumindest einen Spalt breit …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 3

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen.  

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

17.05.2020 – 64 Tage „nur wir“   Zu schade eigentlich, dass man das Wort „gleich“ nicht steigern kann. „Am Gleichestens“ würde nämlich die letzten Tage sehr gut beschreiben. Nachdem die Aufregung der ersten Tage in der Coronazeit von Hochs und Tiefs abgewechselt wurde, ist jetzt irgendwie die Luft raus. Jeder Tag ist sowie der Tag zuvor. Keine neuen Kuchenrezepte, keine neuen Spielideen, keine Motivation. Und zu dieser Kraftlosigkeit kam dann noch die Anstrengung des Immer-an-die-Maske-Denkens, des Abwägens-ob-der-Spielplatz-zu-voll-ist und des ständigen Händewaschens. Und dann, zack, boom, war es doch alles gleich wieder anders. Denn ich mache jetzt wieder Pläne. Für die Zukunft. Und nein, es ist nicht der nächste Einkaufsplan, den ich überdenke, sondern es sind wirklich und wahrhaftig Reisepläne. In der sehr nahen Zukunft. Und das fühlt sich gleichzeitig so gut und erfrischend und auch überraschend und anstrengend an. Öffnung der Grenzen, Wegfall der Quarantäne – das ging jetzt irgendwie doch so schnell, dass ich schon fast vergessen habe, wie lange ich in Ungewissheit darüber gelebt habe. Aber ich fühle jetzt auch wieder frische Energie …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

08.05.2020 – 55 Tage „nur wir“   Erste Male sind aufregend. Der erste Schultag, die erste eigene Wohnung, die erste große Liebe. Und wenn man dann ein Baby bekommt gibt es noch unzählig viele neue erste Male. Das erste Lächeln, die ersten Worte, die ersten Schritte. Manche Momente bleiben für immer im Herzen oder in der Erinnerung, manche werden durch neue Erfahrungen ersetzt. Wir hatten jetzt die Chance auf ein zweites erstes Mal. Nach anderthalb Monaten ohne Spielplatz hat sich das wirklich so angefühlt als wären wir nie dagewesen. Und wie war das nun? So wie sich auch für alle anderen Eltern mit Kindern in unserem Stadtteil angefühlt hat. Die waren nämlich auch alle da. Ich habe noch nie, wirklich niemals nie, so viele Leute auf unserem Spielplatz gesehen. Sandkasten – voll, Klettergerüst – voll, Schaukel – lange Schlange. Was ich nicht gesehen habe: 1,5-Meter-Abstände oder Masken. So wunderbar wie ich diese alte Normalität fand, so erschreckend fand ich auch die Rückkehr zu dieser. Es war wirklich eine Zeitreise um ein Jahr zurück als wir …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen?

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen. In diesem Sinne werden wir mit dir in sieben Schritten zuerst deine Lernpersönlichkeit definieren und dann dein zu dir passendes, individuelles Lernkonzept erarbeiten.        

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

01.05.2020 – 48 Tage „nur wir“   Heute ist Feiertag. Tag der Arbeit. Alles neu macht der Mai. Oder auch nicht. Alles wird nicht neu, so viel ist sicher, aber ein paar wichtige Dinge haben sich in den letzten Tagen schon geändert. So hat Österreich seine Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Und die Kindergärten wieder geöffnet. Auch in Deutschland sollen die Spielplätze wieder öffnen. Ob das ein Ergebnis des Aufschreis vieler Eltern, der zum Hashtag „coronaeltern“ geführt hat, ist oder eine Folge der geringen Reproduktionszahl, weiß ich nicht. Und eigentlich ist zumindest das Thema Kindergarten für mich nicht relevant, weil ich in Elternzeit bin und mit meinem Sohn zu Hause. Aber dann wiederum sind es auch nur noch auf den Tag genau zwei Monate bis zu dem Tag, an dem die Eingewöhnung anfangen soll. Und so sehr ich mitfühle mit allen Müttern und Vätern, egal ob im Homeoffice oder mit weiteren Kindern zu Hause, und wie sehr ich verstehe, warum sie sich den Kindergarten zurücksehnen, so frag ich mich doch: würde ich meinen Sohn am ersten Tag, an …