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Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen? Teil 3

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen.  

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

17.05.2020 – 64 Tage „nur wir“   Zu schade eigentlich, dass man das Wort „gleich“ nicht steigern kann. „Am Gleichestens“ würde nämlich die letzten Tage sehr gut beschreiben. Nachdem die Aufregung der ersten Tage in der Coronazeit von Hochs und Tiefs abgewechselt wurde, ist jetzt irgendwie die Luft raus. Jeder Tag ist sowie der Tag zuvor. Keine neuen Kuchenrezepte, keine neuen Spielideen, keine Motivation. Und zu dieser Kraftlosigkeit kam dann noch die Anstrengung des Immer-an-die-Maske-Denkens, des Abwägens-ob-der-Spielplatz-zu-voll-ist und des ständigen Händewaschens. Und dann, zack, boom, war es doch alles gleich wieder anders. Denn ich mache jetzt wieder Pläne. Für die Zukunft. Und nein, es ist nicht der nächste Einkaufsplan, den ich überdenke, sondern es sind wirklich und wahrhaftig Reisepläne. In der sehr nahen Zukunft. Und das fühlt sich gleichzeitig so gut und erfrischend und auch überraschend und anstrengend an. Öffnung der Grenzen, Wegfall der Quarantäne – das ging jetzt irgendwie doch so schnell, dass ich schon fast vergessen habe, wie lange ich in Ungewissheit darüber gelebt habe. Aber ich fühle jetzt auch wieder frische Energie …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

08.05.2020 – 55 Tage „nur wir“   Erste Male sind aufregend. Der erste Schultag, die erste eigene Wohnung, die erste große Liebe. Und wenn man dann ein Baby bekommt gibt es noch unzählig viele neue erste Male. Das erste Lächeln, die ersten Worte, die ersten Schritte. Manche Momente bleiben für immer im Herzen oder in der Erinnerung, manche werden durch neue Erfahrungen ersetzt. Wir hatten jetzt die Chance auf ein zweites erstes Mal. Nach anderthalb Monaten ohne Spielplatz hat sich das wirklich so angefühlt als wären wir nie dagewesen. Und wie war das nun? So wie sich auch für alle anderen Eltern mit Kindern in unserem Stadtteil angefühlt hat. Die waren nämlich auch alle da. Ich habe noch nie, wirklich niemals nie, so viele Leute auf unserem Spielplatz gesehen. Sandkasten – voll, Klettergerüst – voll, Schaukel – lange Schlange. Was ich nicht gesehen habe: 1,5-Meter-Abstände oder Masken. So wunderbar wie ich diese alte Normalität fand, so erschreckend fand ich auch die Rückkehr zu dieser. Es war wirklich eine Zeitreise um ein Jahr zurück als wir …

Lela Leipzig: Vorhilfe statt Nachhilfe – wie lerne ich zu lernen?

Hallo liebe Schul-Kids zu Hause, das hat von uns noch keiner erlebt, wir befinden uns in total verrückten Zeiten. Plötzlich reden alle von Home-Office und Home-Schooling. Aber wie das funktionieren soll, das verrät keiner. Die Gefahr ist groß, dass hierbei Stress und Streit entstehen.   In diesem heimischen Durcheinander verstecken sich aber auch Chancen. Nach unserer Philosophie des Lela-Leipzig-Teams sollte das Lernen immer vom Menschen und seiner einzigartigen Lernpersönlichkeit her aufgebaut sein. Der Lerngegenstand, also die zu erarbeitenden Hausaufgaben, müssen dann so an­ gepasst werden, dass es zur Persönlichkeit passt. Der Freiraum, der ohne das enge Korsett des vom Lehrer dominierten Unterrichts entsteht, könnte nun zur Entfaltung deiner eigenen Lernpersönlichkeit beitragen. In diesem Sinne werden wir mit dir in sieben Schritten zuerst deine Lernpersönlichkeit definieren und dann dein zu dir passendes, individuelles Lernkonzept erarbeiten. 1. EIN GEHIRN – ZWEI HÄLFTEN Das wichtigste Organ beim Lernen ist das Gehirn, weswegen wir dir heute die sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen beider Gehirnhälften vorstellen. Da jeder Mensch beim Lernen und Arbeiten eine Lieblingsgehirnhälfte hat, hast du hier den ersten Anhaltspunkt …

Artikel der Woche 27.4.-3.5.

Wir eröffnen hier eine neue Rubrik, wollen euch wöchentlich coole Artikel verlinken, die vielleicht regional interessant sind, aber vor allem euch als Eltern interessieren könnten. Artikel, die begeistern, zum Diskutieren anregen und inspirieren. Viel Freude diese Woche beim Stöbern, Kaffee trinken und lesen.   Die Dresdner Fotografen Timm und Judith haben ihre eigene Familie in Zeiten von Corona fotografisch und auf ihrem Blog festgehalten. Diese Fotos sind unfassbar schön, ehrlich und ungestellt. Es lohnt sich, sie sich mal anzuschauen. „Entstanden ist eine Familienreportage, die die Tage unseres Osterwochenendes daheim in Dresden zeigt. Auf den Fotos seht ihr neben uns als Familie noch unsere Mitbewohner, zwei supernette junge Menschen, die in der Durchgangswohnung vor unserer Wohnung wohnen und für die Kinder fest zur Familie gehören. Die ganze Familie bedeutet für unsere Kinder immer auch diese zwei. Für uns sind diese Fotos jetzt schon ein Schatz, wir freuen uns jetzt sehr über diese kostbaren Erinnerungen an das Leben in Zeiten von Corona.“ Hier geht´s zum Artikel   Hier kommen die besten Spielideen für faule Eltern, die sich …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

07.04.2020 – 25 Tage „nur wir“ Erwartungen, Vorfreude, Hoffnungen – ich bin mir nicht sicher, wie gut ich den medialen Umgang mit der Dauer der Beschränkungen finde. Auf der einen Seite brauchen wir alle für unsere mentale Gesundheit ein zeitliches Ziel, auf das wir hinarbeiten können. So im Sinne von „noch drei Wochen“, „Endspurt“ und „zwei Drittel sind schon geschafft“. Hilft beim Joggen und hilft eben auch beim Durchhalten einer Quarantäne. Auf der anderen Seite sind alle Maßnahmen nur vorläufig und es gibt nur ein Ende, wenn ein Impfstoff gefunden und für den Großteil der Bevölkerung genutzt wurde. Aktuell steht der 19. April 2020 als Ziellinie im Raum, vorher war von Anfang April die Rede. Was macht das mit den Menschen? Was macht das mit mir? Ich glaube, ich habe mich schon darauf eingestellt, dass es noch länger dauern wird. Vielleicht öffnen einige Läden wieder. Vielleicht sogar Kindergärten und Schulen. Aber eine Rückkehr zum Alltag kommt so schnell nicht wieder. Und darauf muss ich mich einstellen. So ist es für mich einfacher, meine Erwartungshaltung gering …

Corona, Chaos und Chancen – praktische Überlebens-Tipps

Sarah ist  Mama von Leo & Cecilia. Sie ist studierte Psychologin und Lebensberaterin,  Ehefrau und bloggt auf nopantstoday. Sarah liebt: Kaffee, Produktivität, Städtetrips und Frida Kahlo. Ihr Traumjob: Landärztin im Jahr 2027. Niemals ohne: Lippenstift Was gar nicht geht: Jazz.   Letztens habe ich auf meiner Mittagsrunde mit den Kids durch den Wald ein altes Lieblingslied wiederentdeckt. Der Text war nie passender als in der aktuellen Corona-Krise: „Nichts ist mehr, wie es war Es herrscht nur noch Chaos Verrückt ist schon normal Alles außer Kontrolle“ (Mono und Nikitaman, Außer Kontrolle) Ich habe selten Worte gehört, die die aktuelle Lage besser beschreiben würden. Nichts ist grad mehr, wie es vorher war. Alle Dinge, die unseren Alltag so selbst verständlich geprägt haben, sind auf einmal weg. Keine Kita, keine Schule. Keine Treffen mit anderen Eltern und Freunden. Keine Großeltern, die mal eben einspringen können. Zoo-Dates wurden durch ZOOM-Dates ersetzt, (vielleicht) macht ihr Homeoffice oder Kurzarbeit. Sorgen und Ungewissheit. Wie sollen wir das schaffen? Können wir die Miete in drei Monaten noch bezahlen? Was wird aus den Plänen …

33 Tipps gegen Langeweile zu Hause

Wenn man den ganzen Tag zu Hause ist – aus welchen Gründen auch immer – kann einem auch mal die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fallen. Damit die Langeweile keine Chance hat, haben wir gemeinsam mit euch viele verschiedene Spiel-, Spaß- und Basteltipps gesammelt. Die Beschäftigungen sind zum einen Teil für Kinder zum alleine spielen geeignet, zum anderen Teil sind es auch tolle Ideen, was wir Eltern mal wieder gemeinsam mit unseren Kindern unternehmen könnten.   Spielt das Lieblingsbuch der Kinder mit Plüschtieren als Theaterstück nach Veranstaltet ein Picknick im Kinderzimmer, unter dem Esstisch, oder an einem anderen Ort in der Wohnung. Faltet große Papierflieger und Boote aus Zeitungspapier. Baut einen Hindernisparcours auf, egal ob draußen oder drinnen. Backt mit euren Kindern. Egal ob Pfannkuchen, Kekse oder Kuchen, schon die Kleinen können Zutaten zusammenkippen, rühren, naschen und sind am Ende besonders stolz auf das Ergebnis. Badespaß mal anders: Lasst die Kinder mit (sensitivem) Rasierschaum spielen, matschen und modellieren. Mit Lebensmittelfarbe wird es sogar noch bunt. Gebt ihnen ein paar Eiswürfel zum Spielen mit in die …

Du bist anders, du bist gut

Nora Imlau hat das wunderbare Buch „So viel Freude, so viel Wut“ geschrieben. Das Buch handelt von gefühlsstarken Kindern und dem Verstehen und Begegnen. Ebenso wie es hochsensible Menschen gibt, gibt es auch besonders gefühlsstarke Kinder, denen die Eigenregulierung ihrer Gefühle oft schwer fällt. Kinder werden größer, daher handelt Nora´s zweites Buch „du bist anders, du bist gut“ davon, wie man diese Kinder beim Aufwachsen begleitet. Viele von uns haben vielleicht keine gefühlsstarken Kinder, aber es ist durchaus wichtig, dass wir diese ganz besonderen Kinder besser verstehen und ihnen besser begegnen können. Auf 2 Falschannahmen möchten wir hier eingehen. Also: Schluss mit den Vorurteilen! Was jeder über gefühlsstarke Kinder wissen sollte Wir haben heute so viel Wissen über gefühlsstarke Kinder. Und gleichzeitig das Problem, dass dieses Wissen so wenig verbreitet ist. Stattdessen regieren Vorurteile und grundfalsche Annahmen darüber, wieso Kinder sich herausfordernd verhalten und was Eltern dagegen tun müssten. Mütter und Väter gefühlsstarker Kinder müssen sich im Alltag also nicht nur mit den intrinsischen Herausforderungen herumschlagen, die das Leben mit einem hochemotionalen Energiebündel so mit …

Dezembergrau

Der Tag beginnt schleppend. Zwischen jammerndem Kleinkind und kämpfendem Kitakind ist alles dabei- auch in mir. Der Blick ins Nebelige versagt mir den orientierenden Horizont und verschluckt meine Kraft zusehens. Ich habe den Tag voller Erledigungen im Kopf, die doch durchkreuzt werden vom realen Alltag. Eine falsche Socke löst in meinem Kind eine Krise aus und während ich durch das Fenster seufzend ins Grau schaue, um mich zu sammeln, bekommt das Dezembergrau eine neue Nuance: Es lädt mich ein. das planvolle Abarbeiten meiner inneren Listen loszulassen und heute auch aufzugeben nach dem entfernten Horizont zu schielen. Dafür ist heute kein Raum. Heute darf ich mich ins Tasten und langsam sein hineingeben. Während die Socke doch an den Fuß meines Kindes wandert, werfe ich dem in Watte gehüllten diffusen Licht ein Lächeln zu. Der Dezember ist zum Spüren und Achtsam sein wie geschaffen.   Mal ganz anders Eltern und Kinder agieren manchmal wie ein geübter Schauspieler eines spannenden Theaterstückes. Oft ist das gut, um im Straßenverkehr oder bei Konzerten nicht viele Worte zu benötigen. Ich erreiche …