Autor: rosakroko

Riesige Rutschen, badende Rehe, Wasser-Matsch-Paradies – Ein Tag im Sonnenlandpark

*Werbung Sarah und ihre kleine Familie haben einen Ausflug in den Sonnenlandpark unternommen. Nach einem wunderschönen Tag sind die vier glücklich nach Leipzig zurückgekehrt und haben nicht nur „10 Funfacts über den Sonnenlandpark Lichtenau“ im Gepäck, sondern auch Freikarten, die ihr gewinnen könnt! Der Freizeitpark in 10 knackigen Fakten 1. Manchmal sind Freunde die besten Influencer. Unsere besten Freunde waren vom Sonnenlandpark so begeistert, dass wir gleich bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit ins Auto gestiegen sind um uns selbst ein Bild zu machen (zwei Tage später). 2. Im Sonnenlandpark beginnt das Abenteuer direkt auf dem Parkplatz, denn der besteht aus einer großen Wiese ohne strenge Parkanweisungen. Außerdem ist das Parken super günstig, für zwei Euro pro Tag seid Ihr dabei. Wir Großstadt-Menschen können da nur lachen, oder? 3. Auch wenn es SONNENlandpark heißt, ist es schattiger als man es sich vorstellen kann. Es gibt genügen Möglichkeiten, sich auszuruhen, die Füße hochzulegen und zu picknicken. 4. Für alle Leipziger, der Park ist: „Eine Mischung aus Cossi, Wildpark und Kleinmesse.“ 5. Für den Hasenhüpfer braucht man …

Corona: 96 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

18.06.2020     Diesen Text hier sollte es nicht geben. Eigentlich hab ich nämlich gar keine Zeit dafür.   Diesen Satz habe ich vor genau drei Monaten geschrieben. 96 Tage ist das her. Und diese Zeit wird in die Geschichte eingehen. Als die Zeit der Pandemie in Deutschland, Europa und der Welt. Als die Zeit der Kontaktbeschränkungen. Als die Zeit, in der ich jeden Tag den Liveticker gelesen habe. Als die Zeit in der Reisen plötzlich nicht mehr möglich war. Als die Zeit, in der Geschäfte, Cafés und Selbstständige um ihre Existenz bangen mussten oder diese verloren haben. Als die Zeit, in der Familien enger aneinander gerückt sind, oft auch zu eng. Als Zeit, in der Schulen und Kindergärten von einem Tag zum nächsten geschlossen waren. Als Zeit, in der Stunden, Tage und Wochen plötzlich langsamer vergangen sind. Und rückblickend doch irgendwie verflogen sind.   Wenn ich mich versuche an die Zeit vor Corona zu erinnern, fällt das irgendwie schwer. Was genau war eigentlich anders? Und was hat sich nur anders angefühlt? Auch fällt der …

Der Grolltroll grollt heute nicht!?

Es gibt so Bücher, die begeistern mich sofort. Ein solches ist beispielsweise Der Grolltroll grollt heute nicht!? von aprilkind, Barbara van den Speulhof und Stephan Pricken. Gleich hinter dem Wald, erst ein paar Schritte geradeaus, dann einmal linksrum und zweimal rechtsrum, wohnt ein kleiner Troll. Viele nennen ihn Grolltroll, denn grollen kann er richtig gut. Er kann wütend sein und brüllen, dass allen die Ohren sausen. Doch heute hat der kleine Troll gute Laune. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er Picknick, sie schauen gen Himmel und raten Wolkenbilder. Da meint der Igel, dass die eine Wolke da, doch tatsächlich so aussehen würde, wie der Grolltroll, wenn er wütend ist. Erst reagiert der kleine Troll darauf trotzig, doch dann meint er: „Aber ich kann auch ganz anders!“ Und so schließen der Grolltroll und seine Freunde eine Wette ab. Ob der kleine Grolltroll sie gewinnen wird? Bereits beim gemeinsamen Kuchen essen, grummelt es in seinem Bauch. Nicht, weil er Hunger hat, sondern weil er sich darüber ärgert, dass er kein einziges Stück von dem leckeren Kuchen abbekommen …

11./12. Woche 05.06.2020 – 83 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

Wenn ich Kindern beim Spielen zuschauen, fällt mir immer wieder auf, wie individuell sie mit Problemen und ihren Lösungen umgehen. Nehmen wir zum Beispiel ein Puzzle: während der eine kleine Mensch zuerst die Randstücke raussucht und den Rahmen zusammensteckt, sortiert der nächste nach Farben und ein dritter probiert wild darauf los. Und beim nächsten Versuch merkt einer dann vielleicht, dass sein Vorgehen gar nicht so praktisch war und versucht sich an einer anderen Struktur. Warum mir das in letzter Zeit immer häufiger auffällt? Weil genauso erfahrungslos und neu die Coronazeit für uns alle war. Für uns als Menschen mit Familie, für die Politiker, selbst für die Virologen. Keiner wusste, welche Lösung, welche Vorgehensweise, welche Verbote, welche Beschränkungen zielführend und am Besten sind. In Deutschland wurde nicht  einheitlich für den ganzen Staat vorgegangen, nicht einmal einheitlich in einem ganzen Bundesland.   Ich finde es daher super spannend jetzt zu sehen, wie sich das Leben aufgrund der Entscheidungen in der Vergangenheit geändert hat. In Deutschland ist Corona im Alltag angekommen. Schlangen an Kassen, die durch die Mindestabstände …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“

21.05.2020 – 68 Tage „nur wir und ein paar ausgewählte Andere“   Im Haushalt passieren die meisten Unfälle. Sagt man zumindest. Ich frag mich ja, ob sich die Unfallstatistik in den letzten Wochen somit maßgeblich erhöht hat, wo doch alle so viel mehr zu Hause waren. Ich kann jeden falls bestätigen: heute gab es einen kleinen Zwischenfall, der wäre uns sonst sicher nicht passiert. Wunderbares Wetter mit Sonne, Feiertag, früher Mittagsschlaf – eigentlich die besten Voraussetzungen, um einen Ausflug an den See zu machen. Aber das haben bestimmt alle gedacht und um nicht mit dutzenden anderen am Ufer zusammenzusitzen, haben wir es uns auf dem Balkon gemütlich gemacht. Picknickdecke, Snacks, alles da. Super. Bis zu dem Moment, an dem mein Sohn kurz beschlossen hat, wieder in die Wohnung zu gehen und die Türklinke zur Balkontür herunterzudrücken. Tür zu. Richtig zu. Oh man. Er drinnen, wir draußen. Was ein Türgriff ist, weiß er noch nicht. Minutenlange Erklärungen und Anleitungen (auch per Youtube durch das Fenster) führten dazu, dass wir die Tür oben zumindest einen Spalt breit …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

17.05.2020 – 64 Tage „nur wir“   Zu schade eigentlich, dass man das Wort „gleich“ nicht steigern kann. „Am Gleichestens“ würde nämlich die letzten Tage sehr gut beschreiben. Nachdem die Aufregung der ersten Tage in der Coronazeit von Hochs und Tiefs abgewechselt wurde, ist jetzt irgendwie die Luft raus. Jeder Tag ist sowie der Tag zuvor. Keine neuen Kuchenrezepte, keine neuen Spielideen, keine Motivation. Und zu dieser Kraftlosigkeit kam dann noch die Anstrengung des Immer-an-die-Maske-Denkens, des Abwägens-ob-der-Spielplatz-zu-voll-ist und des ständigen Händewaschens. Und dann, zack, boom, war es doch alles gleich wieder anders. Denn ich mache jetzt wieder Pläne. Für die Zukunft. Und nein, es ist nicht der nächste Einkaufsplan, den ich überdenke, sondern es sind wirklich und wahrhaftig Reisepläne. In der sehr nahen Zukunft. Und das fühlt sich gleichzeitig so gut und erfrischend und auch überraschend und anstrengend an. Öffnung der Grenzen, Wegfall der Quarantäne – das ging jetzt irgendwie doch so schnell, dass ich schon fast vergessen habe, wie lange ich in Ungewissheit darüber gelebt habe. Aber ich fühle jetzt auch wieder frische Energie …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

08.05.2020 – 55 Tage „nur wir“   Erste Male sind aufregend. Der erste Schultag, die erste eigene Wohnung, die erste große Liebe. Und wenn man dann ein Baby bekommt gibt es noch unzählig viele neue erste Male. Das erste Lächeln, die ersten Worte, die ersten Schritte. Manche Momente bleiben für immer im Herzen oder in der Erinnerung, manche werden durch neue Erfahrungen ersetzt. Wir hatten jetzt die Chance auf ein zweites erstes Mal. Nach anderthalb Monaten ohne Spielplatz hat sich das wirklich so angefühlt als wären wir nie dagewesen. Und wie war das nun? So wie sich auch für alle anderen Eltern mit Kindern in unserem Stadtteil angefühlt hat. Die waren nämlich auch alle da. Ich habe noch nie, wirklich niemals nie, so viele Leute auf unserem Spielplatz gesehen. Sandkasten – voll, Klettergerüst – voll, Schaukel – lange Schlange. Was ich nicht gesehen habe: 1,5-Meter-Abstände oder Masken. So wunderbar wie ich diese alte Normalität fand, so erschreckend fand ich auch die Rückkehr zu dieser. Es war wirklich eine Zeitreise um ein Jahr zurück als wir …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

01.05.2020 – 48 Tage „nur wir“   Heute ist Feiertag. Tag der Arbeit. Alles neu macht der Mai. Oder auch nicht. Alles wird nicht neu, so viel ist sicher, aber ein paar wichtige Dinge haben sich in den letzten Tagen schon geändert. So hat Österreich seine Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Und die Kindergärten wieder geöffnet. Auch in Deutschland sollen die Spielplätze wieder öffnen. Ob das ein Ergebnis des Aufschreis vieler Eltern, der zum Hashtag „coronaeltern“ geführt hat, ist oder eine Folge der geringen Reproduktionszahl, weiß ich nicht. Und eigentlich ist zumindest das Thema Kindergarten für mich nicht relevant, weil ich in Elternzeit bin und mit meinem Sohn zu Hause. Aber dann wiederum sind es auch nur noch auf den Tag genau zwei Monate bis zu dem Tag, an dem die Eingewöhnung anfangen soll. Und so sehr ich mitfühle mit allen Müttern und Vätern, egal ob im Homeoffice oder mit weiteren Kindern zu Hause, und wie sehr ich verstehe, warum sie sich den Kindergarten zurücksehnen, so frag ich mich doch: würde ich meinen Sohn am ersten Tag, an …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

24.04.2020 – 41 Tage „nur wir“   41 Tage sind wir nun nur zu dritt gewesen. Das letzte Mal, dass ich so lange fast niemanden getroffen habe, war im Wochenbett. Das habe ich mir damals ganz für uns als Familie reserviert. Was auffällt an diesem Vergleich: während in Deutschland das Wochenbett acht Wochen dauern soll, sind es in der Türkei genau 40 Tage. Etymologisch stammt das Wort „Quarantäne“ aus dem Lateinischen und bedeutet genau das, nämlich „Vierzig“.   So, unsere 40 Tage sind nun um, unsere Isolation leider noch nicht. Und zusätzlich zu den fehlenden sozialen Kontakten, sehe ich nun nicht einmal mehr, ob mich die Verkäufer im Supermarkt anlächeln. Oder die anderen Kunden, wenn ich warte, damit sie mit Abstand an mir vorbeigehen können. Denn seit dieser Woche gibt es eine Maskenpflicht in Sachen. Also habe ich am Montag zum ersten Mal in meinem Leben einen Mundschutz getragen. Wir brauchten nämlich dringend neue Schuhe für meinen Sohn. Ich habe also meine Maske aufgesetzt. Nur ein Elternteil durfte das Geschäft betreten und mein Sohn sollte …

Corona Tagebuch: Eine Woche „nur wir“

13.04.2020 – 31 Tage „nur wir“   Oh wow, ein Monat ist vorbei. Ein ganzer Monat ohne Ausflüge, ohne Treffen, ohne Besuche. Was haben wir eigentlich gemacht mit dieser Zeit, die wir sonst im Auto, im Zug, mit Freunden, mit Familie et cetera verbracht hätten? Ich kann auf jeden Fall sagen, was wir nicht gemacht haben: ich habe keine neue Sprache gelernt, ich habe nicht jeden Tag Yoga gemacht, die Einrichtung unserer Wohnung wurde nicht nach den neuesten Interiortrends aufgemotzt, wir waren nicht jeden Tag an der frischen Luft. Und das ist vollkommen okay so, das ist kein Wettlauf – es gibt ja in naher Zukunft kein festes Ziel, welches ich durch große Akitivität erreichen könnte.   Ansonsten würde ich sagen haben wir viel gekocht, gebacken und gegessen. Ich habe mir ständig Sorgen und Gedanken gemacht. Andauernd aufgeräumt. Aber hey: das klingt eigentlich total nach unserem normalen Alltag. Hat sich objektiv also doch gar nicht so viel geändert? Sind bloß die Sachen weggefallen, die mir eben am Herzen liegen? Eventuell, vielleicht, wahrscheinlich …   Okay, …