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Eierlei statt Einerlei – 5 Basteltipps zu Ostern

Was war zuerst? Huhn oder Ei oder doch gar das Osterei? Es gibt Funde von über 60.000 Jahre alten dekorierten Straußeneiern. Wow! Unsere Ideen sind ganz und gar nicht alt, sondern taufrisch und im Handumdrehen nachgemacht.

Eierköpfe

Für die witzigen Eierköpfe braucht ihr leere Eierschalen, die eine möglichst kleine Öffnung haben (einfach beim Ausschlagen weit oben ansetzen). Mit einem wasserfesten Stift zaubert ihr kleine Gesichter, mit Trockenblumen eine Blütenkrone. Fertig.

Die Eierschalen lassen sich auch zu einem hübschen Kranz formen. Mithilfe einer Heißklebepistole könnt ihr sie aneinander kleben – eine Schüssel oder ein Topf helfen bei der Form – und anschließend mit Blumen dekorieren.

Stempeleier

Sehr minimalistisch, sehr effektvoll. Mit kleinen Stempeln lassen sich Ostergrüße und kurze Botschaften auf das Ei stempeln. Macht auch kleinen Kindern viel Freude.

Binseneier

Die hübschen Eier, die ihr hier seht, sind Binseneier. Eine Gestaltung, die gerade im Westen Thüringens eine lange Tradition hat. Binsen sind Süßgräser, die am Wasser wachsen. Ihr Inneres ist weiß bis cremefarben und fühlt sich samtweich an. Für die Binseneier löst man das Innere aus den Gräsern heraus, man schneidet dafür den Halm ein und schiebt das Innere vorsichtig mit einem Streichholz heraus. Die Eier werden traditionell mit Stoffresten beklebt und die Übergänge mit der Binsenkordel verziert. Für diese Variante braucht man vier kleine Stoffteile, einen Klebstift und eben die Binsen. Klebt zuerst den Stoff fest und zieht dann eine lange Kleblinie auf der ihr die Binsen befestigt, indem ihr sie hin- und herwendet.

Tipp: Anstelle der Binsen tun es auch Kordeln und Stofffäden.

Tattooeier

Mit den selbstklebenden Tattoos aus der Bravo kann man nicht nur schmerzfrei die Haut schmücken, sondern auch das Osterei. Hier geht es zur Anleitung.

Etikettierte Eier

Mit einem Etikettiergerät lässt sich so ziemlich alles beschriften. Warum nicht auch das Osterei? Ihr könnt die Eier vorher färben oder so lassen wie sie sind und mit ausgedruckten Schriftzügen versehen. So kann man auch ganz leicht vermerken, welches Osterei hart und welches weich ist. Dann findet beim Osterbrunch jeder das Ei, was er sucht. 😉

 

Foto: Sarah-Lena Klemm inspiriert von Marry Kotter

 

Viel Freude beim großen Eierlei wünscht

 

das Rosa Krokodil

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