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5 Spielideen im Schnee und an kalten Tagen

Wann gab es zuletzt solch eine weiße Pracht? Das muss natürlich ausgekostet werden. Neben Schneeballschlacht, rodeln und Schneemannbauen kann man noch viel mehr mit dem Schnee anfangen. Wir haben 5 Spielideen für kalte Tage.

Bunter Schnee

Holt euch ein wenig Schnee von Draußen rein und färbt ihn ein. Gebt den Schnee dazu einfach in eine große Schüssel oder ein tiefes Backblech. Stellt Wasser bereit, was ihr mit Lebensmittel-, Wasser- oder Fingermalfarben einfärbt. Dann wird’s bunt. Mit Schöpfkellen, Pipetten, Pinseln und Löffeln können bunte Muster in den Schnee gemalt werden.

Kleineren Kindern kann man einfach Behälter und Löffel geben, so können sie den Schnee hin und her schöpfen, ohne draußen Freiern zu müssen.

Antarktis-Expedition

Wir forschen in der Antarktis und versuchen Fossilien aus dem ewigen Eis zu befreien. So lautet die Aufgabe. Nehmt dazu einfach einen oder mehrere Behältnisse, legt kleine Spielzeuge dort rein (Tiere, Autos, Figuren) und übergießt sie mit Wasser. Nun raus damit in den Schnee. Nach ein paar Stunden sind die Spielzeuge eingefroren, nun gilt es, sie zu befreien. Mit verschiedenen Werkzeugen, Wasser (in unterschiedlichen Temperaturen) und etwas Geduld können die kleinen Forscher:innen alles enteisen.

Tipp: Färbt das Wasser vorher bunt ein.

Die gefrorene Seifenblase

Alles, was man außer einer Portion Neugier dazu braucht, sind knackig kalte Temperaturen – -10 Grad Celsius sollten es schon sein – und eine handelsübliche Seifenblasenmischung. Die gepustete Seifenblase muss draußen abgelegt werden. Je glatter der Untergrund, umso geringer ist die Gefahr, dass die zarten Gebilde gleich zusammenfallen. Und dann kann man zuschauen, wie sich die Seifenblasen verändern. Die vormals durchsichtige Oberfläche bekommt nun Kristallmuster, wird milchig und undurchsichtig, gefriert zu Eis.

Noch besser gelingt das Experiment mit folgender Mischung, die man ganz leicht selbst herstellen kann:

200 ml Leitungswasser,
35 ml Maissirup,
35 ml Spülmittel,
2 EL Zucker.

Denn während das Spülmittel für die Blasenbildung sorgt, verdickt der Maissirup die Wand und sorgt somit für Stabilität. Der Zucker soll die Kristallbildung verstärken.

Oder versucht es doch einfach mit einem Spüli-Wasser-Gemisch. Das funktioniert auch und erzeugt besonders große Seifenblasen.

Foto: Susann Galda

Backblech-Eishockey

Eishockey kann man auch drinnen spielen. Wie? Füllt ein Backblech mit etwas Wasser und lasst es gefrieren. Danach könnt ihr euch zwei Tore aus Bausteinen (z.B. aus Lego-Duplo) bauen. Zwei Löffel werden zu Schlägern umfunktioniert, ein Einkaufschip o. Ä. wird zum Puck. Und dann geht es auch schon los. Macht riesig Spaß.

Tipp: Friert die Tore gleich mit ein, so verrutschen sie nicht.

Zauberhafte Eiskugeln

Wasserbomben kann man auch im Winter nutzen. Gefüllte Wasserbomben kommen raus in den Schnee. Nach ein paar Stunden sind sie zu runden Eiskugeln gefroren, für die man draußen Rutschbahnen bauen oder auf glatten Flächen kullern lassen kann.

Tipp: Füllt vorher Farbpulver in die Ballons und dann erst das Wasser. So entstehen bunte Eiskugeln.

Viel Freude bei den Winterspielen wünscht

 

Euer Rosa Krokodil

 

 

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