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Zeit für Geheimnisse und Magie – Eine Wichteltür zum selber bauen

Der Dezember ist ein Monat voller Heimlichkeit und Magie. Geheimnisse fliegen durch die Luft, Köpfe werden zusammengesteckt. Es wird getuschelt. Es ist die Zeit der Märchen und Träume. Perfekt zu dieser magischen Zeit passt die Wichteltür. Sie ist ein Brauch aus Skandinavien, der nach und nach auch in unseren Wohnzimmer Einzug hält.

„Tonttu“ heißen sie in Finnland und in Schweden werden sie „Tomte“ genannt – die kleinen Wichtel, die im Wald, auf Höfen und in Scheunen wohnen. Man findet sie aber auch in Kinderzimmer , wo sie den kleinen Bewohnern schöne Träume schenken, böse Monster unter dem Bett verjagen und während der Weihnachtszeit die Wartezeit versüßen.

Was steckt hinter der Wichteltür?

Plötzlich ist sie da. Wo am Abend zuvor noch eine weiße Wand war, ist am nächsten Morgen plötzlich eine kleine Tür erschienen. Wem könnte sie wohl gehören? Ein kleiner Wichtel wohnt dahinter. Er ist ein Helfer vom Weihnachtsmann und zieht während der Weihnachtszeit einfach in unsere heimischen vier Wände ein. Jeder Wichtel hat seine eigene Geschichte. Manch einer hat ein Reh als Haustier, ein anderer geht nirgendwo ohne seine geliebte rote Mütze hin, der nächste hat eine Schwäche für Mamas selbstgebackene Plätzchen.  Aber alle haben eins gemeinsam, sie bringen den Weihnachtszauber zu uns nach Hause. Tag für Tag kommen mehr Details zur Wichteltür hinzu, ein kleiner Besen, ein Schlitten oder Ski, Nüsse, ein kleines Glas Milch … er macht es sich so richtig gemütlich. Des nachts erledigt er allerlei Aufgaben oder treibt auch mal Schabernack.
Die kleine Türe darf aber niemals geöffnet werden, sonst verschwinden die kleinen Wichtel so schnell wie sie gekommen sind.

 

DIY – so baut man eine Wichteltür

Hättet ihr nun auch gerne einen kleinen Wichtel als Mitbewohner in der Weihnachtszeit? Dann baut ihm einfache eine Tür, damit er bei euch einziehen kann. Die Türen kann man schon fix und fertig kaufen. Oder ihr baut sie einfach selbst, so wie wir es getan haben. Inspiriert wurden wir von pfefferminzgrün.
Die Materialien sind überschaubar und leicht zu bekommen. Und auch der Zeitaufwand ist gering.

Ihr braucht:

  • 10 Holzstiele (gibt es in der Backabteilung, oder ihr futtert einfach genug Eis am Stiel)
  • ein zugeschnittenes Stück Pappe
  • ein Klebestift, oder auch Heißkleber
  • eine Holzperle oder Ähnliches
  • Farbe zum Anstreichen der Tür

Mit wenigen Zutaten kann man die Wichteltür nachbasteln.

So geht es:

Acht der Holzstäbe werden nebeneinander auf die Pappe geklebt. Die überstehende Pappe wird abgeschnitten. Die zwei übrigen Stäbe werden waagerecht auf die Tür geklebt (siehe Bild), die überstehenden Enden werden auf einer Seite abgeschnitten. Nun wird die Tür bemalt. Wenn alles getrocknet ist, kann die Tür mit der Holzperle und Schmuck verziert werden.

Mit der Lieblingsfarbe anmalen, bekleben und … fertig.

Wir haben die Tür mit doppelseitigem Klebeband über der Fußbodenleiste angebracht.

Für die weitere Gestaltung rund um die Wichteltür sind eurer Phantasie, oder der eurer Kinder keine Grenzen gesetzt. Hübsches Beiwerk gibt es beispielsweise bei Søstrene Grene oder in Bastelläden.

Mit dem Wichtel kommuniziert man über Zettelpost, daher ist ein eigener Wichtelpostkasten sehr praktisch.

Die winzigen Schuhe vor der Tür sind ein sicheres Zeichen, dass der Bewohner zuhause ist.

 

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim nachbauen und natürlich mit eurem winzigen neuen Mitbewohner.

 

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