Leitartikel, Schwangerschaft
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Heiraten in der Schwangerschaft – Die besten Tipps vom Profi

Es ist so ein bedeutsamer Moment im Leben und soll der schönste Tag werden – der Hochzeitstag. Doch für viele ist der Weg dahin einfach nur Stress pur! Gerade der soll bekanntermaßen in der Schwangerschaft vermieden werden. Aber deswegen auf das Heiraten in der Schwangerschaft verzichten? Nö! Mit den Tipps von Profi-Hochzeitsplanerin Christin Böttcher, kann der große Tage auch in der Schwangerschaft zum schönsten Erlebnis werden.

Christin ist Hochzeitsplanerin bei Cooper Concepts und blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung zurück. Ihr Motto: Geht nicht, gibt’s nicht! Kein Wunsch ist zu groß, keine Idee zu verrückt. Sie begleitet Paare bei der Planung, sucht die passende Location, kümmert sich um Dekoration, Dienstleister und dirigiert den großen Tag oft als Zeremonienmeisterin. Diskret und hinter den Kulissen.

Mission Liebe! Als Hochzeitsplanerin ist es Christins Beruf, Menschen am schönsten Tag ihres Lebens zu unterstützen.

Von diesem Profi wollten wir nun also wissen, welche Tipps sie für Bräute hat, die schwanger heiraten wollen.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um in der Schwangerschaft zu heiraten?

Prinzipiell heiraten die meisten schwangeren Bräute im kleinen Rahmen standesamtlich und nach der Geburt wird nochmal kirchlich oder mit einer freien Trauung größer geheiratet und gefeiert.
Wer schwanger heiraten möchte sollte dies, wenn möglich, im Zeitraum des 4. bis 6. Schwangerschaftsmonats machen.
Die Morgenübelkeit ist meist kein Thema mehr und der Stress des Tages lässt sich mit entsprechenden Vorkehrungen ganz gut kompensieren. Auch lässt sich für den 4. bis 6. Monat noch ein schönes Outfit finden. Die meisten hochschwangeren Bräute bemängeln meist die Kleiderauswahl und das sie sich nicht hübsch finden.
Wer noch unmittelbar vor dem Geburtstermin heiraten möchte sollte beachten, dass dieser auch gern zeitiger eintreten kann und somit eventuell den Hochzeitstag zum platzen bringt.

Was können schwangere Bräute tun, damit die Hochzeitsvorbereitung nicht all zu stressig wird?

Hm, das betrifft eigentlich alle Bräute oder Brautpaare. Das Paar sollte in erste Linie an sich denken.
 Dies ist kein Datum, an dem versucht werden sollte anderen gerecht zu werden.
 Es ist eine Herzensangelegenheit.
Es ist hilfreich sich für den großen Tag Unterstützung zu holen. Sei es von der besten Freundin, der Mama, Schwester, oder eben einem professionellen Hochzeitsplaner. Gerade schwangere Bräute sollten sich nicht alles selbst aufladen, sondern einen Gang runterfahren und Aufgaben verteilen. Die Übersicht behält man am besten mit Zeitplänen und To-Do-Listen. Solche findet man schon vorgefertigte online oder aber in Brautzeitschriften. Das hilft vor allem zu Beginn, um sich einen Überblick über alle Details zu verschaffen. Oft werden gewisse Vorlaufzeiten, wie etwa beim Kauf des Brautkleides, unterschätzt.

Das Kleid! Es gehört für viele Bräute mit zu den wichtigsten Dingen an ihrem Hochzeitstag. Was sollten schwangere Bräute bei ihrem Outfit berücksichtigen?

Auf jeden Fall bequeme Schuhe! Die High-Heels-Lover sollten bitte an Wechselschuhe denken. Das Kleid sollte nicht nur schön sein, sondern auch nicht kneifen oder einschneiden. Daher ist es ganz wichtig beim Brautkleidkauf zu beachten, in welcher Schwangerschaftswoche die Hochzeit stattfinden wird. Die Profis der Brautmodengeschäfte sind jedoch darauf spezialisiert und berücksichtigen so etwas von sich aus. Wie bei jeder anderen Braut gibt es ca. 4 Wochen vor der Hochzeit eine finale Anprobe, bei der nochmals Änderungen vorgenommen werden, damit das Kleid perfekt passt.

Auch Accessoires gehören zum perfekten Outfit. An diesen handgefertigten Blumenkränzen hat man lange Freude, da sie aus Kunstblumen gemacht sind. Eine schöne Erinnerung!

Worauf sollte die Bald-Mama am großen Tag besonders achten?

Für den Hochzeitstag sollte ein Ansprechpartner festgelegt werden, der ein Auge auf den Tagesablauf wirft und für die Dienstleister verfügbar ist. Und das sollte nicht die Braut selbst sein! Diese Rolle übernehmen wir Hochzeitsplaner in Form eines Zeremonienmeisters oder auch die Trauzeugen.
Ein weiteres wichtiges Stichwort: Pausen! Die sind das A und O. Für schwangere Bräute plane ich mehr Pausen als gewöhnlich ein. Außerdem sollten die Bräute darauf achten genügend zu trinken und zu essen, auch wenn dank der Aufregung oft kein Appetit vorhanden ist.

Auch bei der Speise- und Getränkeauswahl gilt es für schwangere Bräute besonders genau hinzusehen. Was sind hilfreiche Tipps?

Schwangere Bräute sollten schon während der Menü-Auswahl berücksichtigen, welche Lebensmittel während der Schwangerschaft vermieden werden sollen. Ein guter Caterer wird dabei auch gern weiterhelfen und leckere Alternativen anbieten. Gleiches gilt für die Wahl der Getränke. 
Dass Alkohol während er Schwangerschaft ein No-Go ist versteht sich von selbst.
Unabhängig davon wird sich nicht nur die Braut, sondern alle Gäste die keinen Alkohol trinken über eine alkoholfreie Alternative freuen.
 Ganz vorn dabei und absolut angesagt sind Mocktails (alkoholfreie Cocktails). 
Auch immer wieder erfrischend infused Water (Wasser mit Obst und/ oder Kräutern) oder fruchtige selbstgemachte Limonaden.

Woran müssen Bräute in der Schwangerschaft noch denken?

Etwa an eine Reiserücktrittversicherung falls sie in die Flitterwochen fliegen wollen. Außerdem sollten sie sich unbedingt erkundigen, ob das Reiseziel für Schwangere aufgrund von Reiseerkrankungen gefährlich werden kann und bis zu welcher Schwangerschaftswoche die Airline sie noch befördert.

Ein weiterer Tipp von mir: Die Paare sollten sich noch vor Beginn der Hochzeitsplanung mit dem Thema Hochzeitsplaner befassen und kostenfreie Beratungsgespräche/Angebote 
in Anspruch nehmen.

Fotos: Gina Marry

Brautkleid: Happy Day Brautmoden Leipzig

Blumenkränze: gibt es hier

 

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