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Schattige, unentdeckte Parks mit Teich Teil I

Die heißen Sommermonate laden dazu ein, in Parks spazieren zu gehen. Allerdings müssen es schattige Parks sein, vielleicht auch Parks, die man bisher noch nicht kannte, die aber definitiv einen Ausflug wert sind.

Abtnaundorf

Unsere Autorin Jana ist für das Rosa Krokodil unterwegs gewesen.

„Wir mögen diesen Park sehr! Zum einen lässt er sich mit einen kurzen Spaziergang vom Bagger Thekla verbinden, entlang an einer wunderschönen idyllischen Pferde-Koppel vorbei, an der auch immer 1-2 Pferdchen direkt an einem vorbei galopieren. Das ist schon extrem romantisch. (Außerdem soll die Gaststätte auf dem Pferdehof einen sehr guten Ruf haben.) Und der Abtaundorfer Park mit seiner 15 Hektar großen Fläche bietet auch eine wunderschöne große Spazierstrecke direkt an der Parthe lang. Der wild-romatische Teich lädt zum Verweilen auf den vielen Bänken ein und natürlich auch zum Enten füttern. Auf dem Teich stehen „schwebende Tänzerinnen“. Die sind von der gleichen Künstlerin, welche die tanzenden Blumen auf dem Teich in Taucha gemacht hat. Aber auch der schattige Spielplatz ist ein kleines Ausflugsziel für die Kids.  Vor allem weil er eben nicht so überlaufen ist und die „Gurtwippe“ macht den Spielplatz ein bisschen interessanter als der Rutsche-Wippe-Schaukel-Standard. Mit den Fahrrädern  kann man von der Ostseite des Bahnhofs beziehungsweise  ab dem Postbahnhof nur durch Parks (Schönefelder Park–> Schönefelder Schloss–> Abtnaundorfer Park–> Abtnaundorfer Schloss–> und wenn man mag noch den Bagger Thekla)fahren. Eine niedliche kleine Radstrecke von ca 20 Minuten. Sehr empfehlenswert.

Alles im allem ist es ein sehr naturbelassener, nicht überlaufener Ort, mit süßen Brücken über der Parthe, einem hübschen Schloss und ein paar Pferden die hin und wieder mal einem vorbei traben. Und als Kinderköder kann man einen gepflegten, schattigen Spielplatz anbieten, bei dem man nicht wie im Clarapark an den Spielgeräten anstehen muss.“

(Danke an Jana für euren Besuch und euren Bericht!)

Adresse:

Abtnaundorfer Str. 61, 04347 Leipzig

Mühlpark

Dieser Park ist sehr versteckt. Ein echter Geheimtipp. Eigentlich ist es auch eher ein großer Garten als ein Park. Hier brüten Enten, Frösche quaken und wenn man nicht aufpasst, läuft man direkt in eine Entenfamilie hinein. Der Mühlpark verzaubert. Man fühlt sich wie im Märchen, an einem verwunschenen Ort. Die Kinder haben sofort angefangen, mit Stöcken zu spielen, sich Rollenspiele auszudenken und die Natur beobachtet.

Ideal für einen kurzen Nachmittagsausflug.

Adresse:

Zickmantelscher Mühlpark, Mühlparkweg 25-17, 04249 Leipzig

Thekla

Unsere Autorin Jana ist für das Rosa Krokodil unterwegs gewesen.

„Der Bagger ist mit dem Fahrrad, der Straßenbahn und auch mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Eine Runde um den Bagger sind ca. 15 Minuten, wenn man ganz langsam läuft. Der Bagger unterteilt sich in einer Hälfte zum Naturbad Nord Ost, dort kann man tatsächlich auch Baden gehen. Es ist sehr sehr naturbelassen, und auch eher für eine kleine Abkühlung als einen ganzen Badetag geeignet.. dafür ist es äußerst selten überlaufen und ein schattiges Plätzchen nahezu immer parat. Auf der anderen Seite des Baggers erschließen sich eine Saunalandschaft (Finnlandsauna) in der man by the way, aber auch wunderbare Babyschwimmkurse belegen kann! Sowie der Spielplatz mit einem Kettenklettergerüst, Schaukeln und Rutsche. Es ist teilweise schattig. Direkt daneben ist eine kleine Eisdiele mit Beach Charakter. Das heißt man kann dort in Liegestühlen seine nackigen Füße im Sand vergraben und wirklich leckeres Eis essen. Weiter oben (kleines Höhengefälle) ist eine urige kleine Gartenkneipe in der man auch (n)ostalgisch ein Eis oder ein Würzfleisch essen kann. An Sommertagen lässt fast jeden Tag ein älterer Herr seine Modellflugzeuge fliegen, die teilweise noch aus den dreißiger Jahren stammen. Was uns am besten gefällt, ist das Mikroklima dort. Durch die Senke und den Baggersee darin lässt es sich an heißen Tagen noch einigermaßen gut aushalten. Und wir lieben den See als Startpunkt für unsere Radtouren. Direkt vom Bagger aus kann man wunderbar den sich anschließenden Radweg oder auch zu Fuß zum benachbarten Pferdehof im Abtnaundorfer Park starten. Wir lieben es mit den Rädern fast bis zum Bahnhof nur durch Parks zu fahren. Und der Startpunkt dafür ist unser Bagger in Thekla.

(Danke an Jana für euren Besuch und euren Bericht!)

 

Robert Koch Park

Dieser unentdeckte Park ist wild. Unberührt. Rau. Hier gibt es keine Spielplätze, aber wilde Natur. Auf 15ha befinden sich Villen, Pavillons, Landhäuser und miteinander verbundene Teiche, die aktuell kein Wasser führen.  1984 wurde der Park der Öffentlichkeit übergeben. Er ist ideal zum Entdecker spielen und wir hatten Freude daran, diesen Ort kennen zu lernen. Das Positive: Er ist wunderbar schattig. Das Negative: Alleine ist er schon seit vielen Jahren irgendwie gruselig. Daher lieber zu zweit diesen irren, alten Park entdecken. Es gibt zwei offene Zugänge, zum Parken am Besten in der Schönauer Straße halten.

Tipp: Das Haus Steinstraße macht im Sommer hier regelmäßig eine wunderbare Aktion namens „Stadt in der Stadt“.

Adresse:

Schönauer Straße, 04209 Leipzig

Stünzer Park

Der Stünzer Park hat neben einem Instrumente- Spielplatz, einem riesengroßen Sandkasten, einem Tümpel mit Enten und vielen anderen wilden Tieren, noch den leckeren Softeisladen und einen alten Bauernhof zu bieten. Hier weiden Schafe. Viel mehr passiert hier eigentlich nicht, aber genau das macht diesen Park so besonders. Während andere Leipziger Parks völlig überlaufen sind, ist dieser leer und ruhig. Hier kann man in Ruhe spazieren gehen, gute Luft atmen und Leipzig von einer anderen Seite kennenlernen.

Adresse:

Parken am Ende der Theodor- Neubauer Straße

Gypsberg

Nahezu unbekannt ist dieser Berg, außer man wohnt in Mockau. Aus einer Autobahnaufschüttung entstanden ist dieser Berg mit nahezu unberührter Natur. Die Kinder in Mockau lieben es, die Regentümpel zu entdecken. Dieser Berg ist geeignet für alle, die mit ihrem Kinderwagen mal etwas anderes als die altbekannten Wege entdecken wollen. Am Besten noch mit einer Freundin, ansonsten ist es etwas langweilig. Davor am Besten noch ein sehr leckeres und regionales Eis im Eishaus holen.

Am Besten das Auto an den Kleingartenanlagen der Gypsbergstraße abstellen. (Der Kleingarten mit der Deutschlandfahne ist ein gutes Kennzeichen.) Dann über die kleine Brücke geht es auf den Gypsberg.

Adresse:

Gypsbergstraße, 04357 Leipzig

Miltitzer Park

Total unbekannt und sehr idyllisch bietet dieser Park alles, was man braucht. Einen kleinen See, eine Holzbrücke, viel Schatten und einen Spielplatz. Für ältere Kinder gibt es auch Tischtennisplatten und einen Basketballkorb. Im Herbst ist es leider offensichtlich, dass der See ein stehendes Gewässer ist, im Sommer aber ist dieser Park eine wilde Oase.

In Miltitz gibt es im Auenweg 2 auch ein Eiscafé, dass selbst hergestellte und vegane Eissorten führt.

 

Adresse:

Geschwister-Scholl-Straße, 04205 Leipzig

 

2 Kommentare

  1. BIGGI sagt

    Ein ganz toller Beitrag. 😍
    Werden sicher mal den einen oder anderen Park besuchen gehen.
    Im Stünzer Park sind wir ganz oft, weil er nicht so überfüllt ist und wirklich ein toller Ort ist um vom Großstadtleben abzuschalten.

    Und Leute, die das kommentar jetzt lesen,esst das leckere Softeis dort .😍

    Ganz liebe Grüße von Biggi

    • rosakroko sagt

      Danke liebe Biggi für deine Worte!!! Und ja, das Softeis ist wirklich fantastisch!

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