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10 Tipps für eine entspannte Flugreise mit Kleinkind

Sommerzeit ist Reisezeit und mit kleinen Kindern sieht man einer solchen Reise eventuell nicht mehr ganz so entspannt entgegen, wie es zuvor der Fall war. Egal ob mit Bahn, Auto oder Flieger, die Anreise an sich kann schon sehr abenteuerlich sein.

Unser erster Flug mit Kleinkind war gleich ein Langstreckenflug nach Vancouver! „Wir müssen doch verrückt sein!“, dachte ich mir. Doch da wir mit dem Wohnmobil die tiefen Wälder Kanadas bereisen wollten, blieb uns die lange Anreise nicht ersparrt.

„Mir tun ja vor allem die anderen Passagiere leid“, sagte eine Freundin kurz vor Abflug. „Wenn euer Mini die ganzen 10 Stunden auf dem Flug Terror macht!“ Oh Gott! Stimmt, das darf nicht passieren.

Also las ich fleißig Ratgeber und holte mir Tipps von Freunden, die bereits sehr flugerfahren waren. Dabei kamen folgende 10 Ratschläge zusammen, die ich besonders hilfreich fand:

10 Tipps für eine entspannte Flugreise

1. Gläschen, Quetschies und Nuckelflasche dürfen mit an Board. Ohne Milch, ohne mich! Bei Babynahrung gilt beim Fliegen glücklicherweise eine Ausnahmereglung. Packt die Verpflegung am besten zusammen in eine Klarsichttüte, da ihr sie beim Sicherheitscheck vorzeigen müsst.

2. Auch wenn man als erster Boarden darf, sollte man das Zusteigen bis zum Schluss hinauszögern. Diesen Tipp gab mir eine Freundin, die mit ihrem Baby und Kleinkind häufig von Abu Dabih nach Leipzig gependelt ist. Zwar darf man mit kleinen Kindern zuerst einsteigen, doch bis die restlichen Passagier zugestiegen sind, kann eine quälend lange Zeit vergangen sein. Lieber Bewegung bis zur letzen Minute.

3. Den Buggy mit zum Flugzeug nehmen. Auch beim Thema Kinderwagen sind die Airlines sehr kulant. Ihr könnt mit eurem Biggy bequem bis zum Flugzeug fahren, dort wird er euch dann vom Flugpersonal entgegengenommen und verstaut.

4. Etwas zum Trinken oder zum Nuckeln erleichtert den Start und die Landung, da Babies und Kleinkinder Probleme mit dem Druckausgleich haben.

5. Ein Buch/Lieblingsspielzeug im Handgepäck macht die lange Zeit erträglicher. Natürlich kommt es hier auf die Länge der Reise an. Bei einem 2-Stunden-Flug muss nicht der halbe Hausstand mitgeschleppt werden. Bei einem Langstreckenbuch ist das kleine Pipi-Buch aber vielleicht zu wenig (glaubt mir, wir hatten in Kanada insgesamt nur 2 Bücher mit – Anfängerfehler).

6. Eine Schlafbrille hilft beim Einschlafen, evtl. sogar Ohrschützer um die Geräusche zu dämmen. Die Brillen gibt es beim Flugpersonal, einfach nachfragen.

 

7. Wechselkleidung muss sein! Vollgekleckert, eingepullert, zu warm, oder zu kalt? Auch im Flieger sollte man all diese Eventualitäten bedenken. Das Umziehen und Windelwechseln funktioniert auf der Boardtoilette zwar etwas beengt, aber dennoch ganz gut.

8. Die erste Reihe im Flugzeug buchen! Kostet zwar extra, bietet aber ein extra Kinderbettchen (wenn ihr Glück habt, dann verschlafen eure Minis darin den Flug) und auch etwas mehr Beinfreiheit.

9. Bewegung schadet nicht. Wenn die Anschnallzeichen erloschen sind, dann darf auch gekrabbelt werden. Lauft auch mit euren Minis über den Gang, das Beinevertreten tut euch gut und auch eurem Nachwuchs und hilft die Flugzeit etwas abwechslungsreicher zu gestalten.

10. Nerven bewahren und ruhig bleiben, das überträgt sich auch aufs Kind. Ein Tipp, der sich auf alle Lebenslagen übertragen lässt. Unsere Mini haben sehr sensible Antennen, gerade wenn es um uns Eltern geht. Sind wir gestresst und nervös, wird es unser Nachwuchs auch sein. Versucht der Anreise so gelassen wie möglich entgegenzusehen und denkt an die entspannten Urlaubstage, die vor euch liegen.

 

  

 

Ich wünsche euch eine entspannte Reise und möge die Zeit wie im Fluge vergehen. 😉

 

Eure Bella

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