Frühling, Leipzig mit Kind, Leipzig mit Teenager, Leitartikel, Sommer, Stadt & Leben, Stadtleben
Schreibe einen Kommentar

Kurzurlaub vor den Toren der Stadt

Wer kennt es nicht – die Woche war anstrengend, der Alltag in Form von Wäschbergen und Geschirrtürmen droht einen zu erschlagen und die Minis sind mindestens genauso von den vergangenen Tagen geschafft wie man selbst.
Jetzt einfach alles stehen und liegen lassen und in den Urlaub fahren? Das wär’s. 
Das Gute ist – für alle Leipziger ist das überhaupt kein Problem. 
Denn gerade einmal 10 km südlich vor den Toren der Stadt liegt der Störmthaler See – ein Naherholungsgebiet, dass durch die Flutung des ehemaligen Braunkohletagebaus Espenhain entstand. 

Der Tag am See

In ca. 20 Autominuten erreicht man das Südufer des Sees. Hier befindet sich das Ferienresort „Lagovida“
Im Hotelrestaurant kann man sich bei einem Stück Kuchen oder einem Eis die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, bevor man sich dann ein Motorboot ausleiht und eine Runde auf dem türkisblauen See dreht. 
Nur die nicht nach Salz schmeckenden Wassertropfen, die der 6-PS-starke Bootsmotor einem ab und an ins Gesicht spritzt, erinnern daran, dass man hier auf einem künstlich angelegten See und nicht auf dem Mittelmeer schippert.
 
Natürlich kann man auch mit eigener Muskelkraft den See erkunden – Wassertreter, Kajaks, Ruderboote kann man sich dafür am VINETA-Bootsanleger ausleihen.
Von hier startet auch die Entdeckertour zur VINETA, einem einmaligen schwimmenden Bauwerk auf dem See, das die verlorene Magdeborner Kirche symbolisiert und als Mahnmal für die Orte, die dem Espenhainer Braunkohletagebau weichen mussten, fungiert.
Wem nach mehr Action zu Mute ist, der kann mit Hilfe eines Jetlev-Rucksacks über den See düsen oder mit einem deutschlandweit einmaligen Amphibienfahrzeug die Umgebung um und auf dem See erkunden.
Allen denen, die sich für die Geschichte hinter dem Leipziger Neuseenland, zu dem auch der Störmthaler See gehört, interessieren, sei ein Besuch des Bergbau-Technik-Parks am Nordwest-Ufer des Sees wärmstens ans Herz gelegt.
Hier kann man nicht nur einiges über den Braunkohleabbau in der Region erfahren, sondern auch den imposanten Schaufelradbagger 1547 (1.300 t, Baujahr 1986) und einen (Abraum-) Absetzer bestaunen. Außerdem können sich die Kleinsten auf einem coolen Spiel- und Matschplatz austoben. 
 
Was es sonst noch alles zu entdecken und erleben gibt, erfahrt ihr auf der gut gepflegten Homepage zum See der Stadt Großpösna.
 

 

So bleibt uns nur noch euch eine schöne (Aus-)Zeit zu wünschen und viel Spaß beim Vergessen des Alltags,
euer Rosa Krokodil

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.