Alle Artikel in: Familie & Leben

9 Monate kommt’s, 9 Monate geht’s

Neun Monate kommt der Bauch, neun Monate geht er. So weiß es der Volksmund zu berichten. Wie viel Wahrheit in dieser alten Weisheit steckt, habe ich im Selbstversuch getestet. Vor der Schwangerschaft habe ich mir immer vorgestellt, wie es sich wohl so anfühlen muss, wenn man eine hübsche kleine Murmel hat, die man voller Stolz vor sich herträgt, verträumt und liebevoll streichelt und die sich ab und an sanft bewegt. Doch wie ist das oft mit Tagträumen und der Wirklichkeit? Da gibt es eine große Lücke, genannt Realität. Doch fangen wir mal von vorne an. Als ich merkte dass ich schwanger bin, war ich gerade in der 9. Woche. Da war mein Bauch noch flach und straff (hach, das waren Zeiten …). So bleib es auch erst mal eine Zeit lang. Mein Körper schien noch nicht Lunte gerochen zu haben, was da vor sich ging. Die obere Etage merkte zuerst, dass es einen neuen Untermieter gab und begann damit sich rauszuputzen. Heißt übersetzt, die Brüste wuchsen so enorm, dass mir keine Bluse mehr passte. Klingt …

Pizza ohne Teig – Ein Genuss für die ganze Familie

Von diesem Rezept habe ich schon vor einer ganzen Weile gehört und es endlich auch selbst getestet. Pizza ohne Teig? Geht das? Und schmeckt das überhaupt? Ja und Ja! Nicht nur die Großen, auch der Mini war begeistert! Eine absolute Empfehlung. Und hier kommt das Rezept: Zutaten für den Boden: 1 Blumenkohl 2 – 3 mittelgroße Eier 150 g geriebenen Käse Zutaten für den Belag (nach Flammkuchen-Art): 1 Becher Crème fraîche 1 Zwiebel 50 g Schinkenwürfel 50 g geriebenen Käse Frühlingszwiebeln 1 Paprikaschote Und so geht’s: Für den Boden den rohen Blumenkohl fein raspeln. Die Masse sieht dann aus wie kleine Reiskörner. Den Blumenkohl so fein zu bekommen ist eine ziemliche Herausforderung, doch wenn ihr einen kleinen Küchenhelfer habt, bspw. den Quickchef von Tupperware oder den berühmt berüchtigten Thermomix (Kann der zerkleinern? Bestimmt. Der kann doch alles!), dann geht das ruckzuck! Zum Blumenkohl-Konfetti gesellen sich die Eier und 150g des geriebenen Käses. Alles leicht salzen und gut vermengen, sodass eine leicht krümelige Masse entsteht.   Die Masse kommt in eine mit Backpapier ausgelegte Springform. Der Teigboden muss …

Tausche Leipzig gegen Kambodscha – Familie Döhler wandert aus

Wenn man Kambodscha hört, fällt dem ein oder anderen Südostasien-Fan sicher einiges dazu ein. Ganz allgemein dürfte das Nachbarland von Thailand, Laos und Vietnam für Backpacking, seinen Hauptsightseeing-Spot Ankor Wat, traumhafte Strände und relativ unberührte Natur bekannt sein. Aber halt! Was hat denn Kambodscha bitte hier in der Rubrik „Land und Leute“  zu suchen? Tja, die Verbindung zu diesem Abenteuerland schafft eine junge, sympathische Familie aus Leipzig. Und genau die wollen wir euch heute vorstellen: Meet the Döhlers Familie Döhler – das sind Katharina und Julius mit Jakob, 5 Jahre alt und das zweijährige Nesthäkchen Charlotte. Die vier quirligen Wahl-Leipziger lieben das Leben und teilen es am liebsten mit ihren Familien und Freunden. Im Juli 2019 wandern sie nach Kambodscha aus. So weit so gut. Doch wie kommt eine junge Familie dazu alle Zelte im schönen Leipzig abzubrechen und nach Kambodscha auszuwandern? Diese und viele weitere Fragen rund um ihr großes Abenteuer, ihre Familie und das Leben in Leipzig beantworten die Vier uns und euch im folgenden Interview. Wie alles begann … Katharina und Julius lernten …

10 Dinge, die ich dachte, BEVOR ich Mutter wurde

Bevor ich Mutter wurde hatte ich eine ganz klare Vorstellung davon, wie das Leben mit einem kleinen Baby sein wird und vor allem, wie ich als Mutter sein werde. Ich war felsenfest der Meinung, dass ich eine verdammt coole Mama werde: tiefen entspannt, ausgeglichen, mit frischem Teint. Und dann kam das Kind und zeigte mir, wo der Hase lang läuft! 1. Das Baby soll sich unserem Leben anpassen, nicht umgekehrt. Jawohl. Das habe ich wirklich mal gedacht. Völlig im Ernst. So ein kleines Wesen, kann ja nicht ernsthaft den Alltag von zwei erwachsenen Menschen bestimmen. Ich schmunzle während ich das tippe. Mein Blick wandert über unseren Indoor-Spielplatz (ehemals Wohnzimmer) zum Babyphone. Solange er schläft kann ich schon mal die nächste Mahlzeit vorbereiten, den Mount Dreckwäsche erklimmen, den Windeleimer leeren … Nein, mein Leben hat sich nicht dem Baby angepasst, sondern vielmehr Mahlzeiten und Schlafenszeiten. Essen, Schlafen, Essen, Schlafen … Ist doch nett, oder?   2. Bei uns wird das alles anders. Ganz ehrlich, ich glaube dieser Gedanke ist von Natur aus in uns. Muss auch …

Der geplatzte Traum der Traumgeburt

Jede zweite Mutter hat nach der Geburt ihres Babys damit zu kämpfen, dass sich ihre Wünsche und Hoffnungen für die Geburt nicht erfüllt habe. Wie kommt es, das diese Zahl so hoch ist? Es wäre leicht, die Schuld dafür bei den Frauen selbst zu suchen: Wenn so viele von ihrem Geburtserlebnis enttäuscht sind, dann sind die Erwartungen heutiger Schwangerer wohl einfach zu hoch. Doch wer genauer nachfragt, warum so viele Mütter von ihrer Geburtserfahrung enttäuscht sind, stellt fest: Diese Frauen sind mit durchaus realistischen Vorstellungen in die Geburt gegangen. Sie wussten, dass eine Geburt sehr lange dauern kann, ungeheuer anstrengend ist und das starke Schmezen oft dazugehören. Auf all das waren sie vorbereitet. Worauf sie nicht vorbereitet waren, war das Gefühl, mit ihrer Anstrengung, ihrem Schmerz und ihrer Angst alleingelassen zu werden. Was sie erschreckt hat, waren die vielen fremden Hände an ihrem Körper, die zahlreichen Eingriffe in den natürlichen Geburtsverlauf. Womit sie nicht gerechnet hatten, war, wie schnell eine natürlich begonnene Geburt im Operationssaal enden kann. Dass die Hälfte der Mütter hierzulande unzufrieden mit …

Ei, Ei, Ei – in 5 Minuten zum hübschen Osterschmuck

Bunte Ostereier gehören zum Osterfest dazu, da beißt die Maus kein Faden ab. Meine Oma färbte die Eier früher mit roten Zwiebelschalen, meine Mama hatte vor den Feiertagen überall große Einmachgläser mit bunten Farben stehen, in der wir Kinder die Eier gluckernd reinplumpsen ließen. Am Ende kamen noch bunte Sticker drauf, wir Kinder waren verzückt! Nun sind es bis zum großen Osterfest nur noch wenige Tage und es gibt sicher noch genug zu tun. Auf hübsche Ostereier müsst ihr dennoch nicht verzichten, mit diesem einfachen Trick sind sie in 5 Minuten fertig und sehen auch noch EInzigartig aus! Das tätowierte Ei   Wir haben unsere Ostereier mit selbstklebenden Tattoos verziert. Ja genau, mit solchen, die man früher Beispielsweise in der BRAVO Girl fand. Geht fix, schaut super aus. Die Tattoos gibt es in zahlreichen Varianten zu kaufen. Unsere sind von der lieben Melanie, von Hooray Today – die uns überhaupt erst zu diesem DIY inspirierte. Und so einfach schmückt ihr das Osterei: Schritt 1: Säubert die Eier mit Essig, so lassen sich Schmutz und Stempel …

Ein leckeres Honig–Osterlamm und wie wir zuhause auf Süßigkeiten verzichten

Vor der Geburt meiner Tochter, vor etwas mehr als zwei Jahren war ich eine absolute Naschkatze. Naja, um ehrlich zu sein, manchmal bin ich das heute noch. Aber mit der Geburt meiner Tochter hat sich etwas Entscheidendes verändert: Auf einmal war mir wichtig, was auf unserem Tisch landet.   Ich habe angefangen über unsere Ernährung nachzudenken, habe aufgehört Convenience Food zu kaufen und versucht mein persönliches Zucker-Dilemma zu beenden. Zur gleichen Zeit ist bei uns Zuhause der Thermomix, eine Küchenmaschine aus dem Hause Vorwerk, eingezogen. Und damit eine unendliche Erleichterung in der Küche. Aus meiner großen Thermomix-Liebe, die seit dem ersten Tag anhält, ist inzwischen mein Job geworden. Ich bin selbstständige Thermomix-Repräsentantin hier in Leipzig und versuche jeden Tag das Leben vieler Eltern zu erleichtern.   Heute habe ich ein wundervolles Osterrezept vorbereitet. Denn mit Ostern steht auch die Frage nach einfach guten Rezepten für das Osterfrühstück vor der Tür. Im besten Fall macht es etwas her, ist lecker und vor allem mit Kindern umzusetzen. Und keine Panik, du kannst das Rezept auch ohne Hilfe …

Wie lernt man andere Mütter und Väter kennen? Zum Beispiel mit dem „Tinder für Eltern“!

Foto: BARRIO (unbezahlte Werbung und ein Gewinnspiel)   „Wenn man das erste Mal Eltern wird, dann werden die Karten neu gemischt. Der Freundeskreis wird einfach neu definiert, weil sich die Interessen mit einem Schlag ändern.“  – Melanie Epp, Gründerin von BARRIO – Dass sich mit der Geburt des ersten Kindes eine Menge verändert, muss man wohl niemandem erklären. Plötzlich hat man einen ganz anderen Tagesablauf und völlig andere Themen die einen umtreiben. Und auch wenn so ein kleiner Mensch einen den ganzen Tag gut in Schach halten kann, so ist es doch auch schön, sich ab und an mal mit anderen Erwachsenen zu treffen, die gerade die gleiche unfassbare Freude und auch das gleiche Leid teilen. Diese Überlegung war Stein des Anstoßes für BARRIO, einer App die Eltern unter anderem helfen soll, Kontakte mit anderen Eltern zu knüpfen. Melanie Epp, selbst Mutter von drei Kindern, gründete BARRIO vor etwa einem Jahr und erklärt uns im Gespräch, was es mit der App auf sich hat. Liebe Melanie, ihr nennt eure App selbst scherzhaft das „Tinder für …

Ver-ein-bar-keit. Mein persönlicher Spagat

Vereinbarkeit. Ver-ein-bar-keit. Ein großes Wort. Ein schwieriges Wort. Meist bezeichnet es den Spagat zwischen Elternschaft und Berufsausübung- oder wie eben in meinem Fall: den Spagat zwischen Mama sein und Vollzeitstudium. Ich studiere in meinem letzten Bachelorsemester, im dritten Semester wurde Leo geboren und im sechsten kam dann Cecilia dazu. In der Regelstudienzeit bin ich also schon mal nicht mehr. Die Frage nach der Vereinbarkeit lässt sich nicht pauschal beantworten. Es gibt Tage, da tanzt man förmlich durch den Tag, die Kinder schlafen gut und sind fröhlich,. To-Do Listen werden im Akkord abgearbeitet. Du schaffst Dein Lernpensum, triffst eine Freundin zum Kaffee und kochst dann abends noch ein tolles Essen für Deine Familie. Solche Tage bezeichne ich gern als rosa-Zuckerwolken Tage. Sie sind wunderbar- und leider nicht ganz so häufig. Die meisten Tage fühlen sich eher so an wie ein Wettlauf gegen die Zeit. Einkaufen, Wäsche, Geschenke besorgen, zum Praktikum rennen, Leo abholen. Windeln brauchen wir auch noch. Und WANN soll ich nur lernen? Abends fühlt sich mein Gehirn an wie eine riesige Matsch-Pfütze (so eine …

„Zeit, endlich schlafen zu gehen!“

Als Kind gehasst, als Mama herbei gesehnt: Schlaf. Lange war ich, Priska, definitiv absolut verwöhnt, was das Schlafen betrifft. Ich hatte Kinder, die sehr gerne, lange und viel geschlafen haben. Und dann kam mein drittes Kind. Frida wurde direkt nach unserer Bauphase geboren. Und genauso wenig Schlaf, wie ich in der Schwangerschaft bekam, genau so viel ist es heute. Frida ist 1,5 Jahre und will eigentlich Mittags nicht mehr schlafen. Frida ist kraftvoll und energiegeladen. Frida wird zu Hause betreut, eigentlich so lange wie möglich, aber Frida ist auch mein erstes Kind bei dem ich leise denke: „Ach, so 2h Fremdbetreuung wären gar nicht so schlecht.“ Wenn Babys nicht oder schlecht schlafen, akzeptieren wir das meistens still, trinken noch mehr Kaffee, tragen noch mehr Concealer auf und wissen: Die Zeit geht vorbei. Was aber, wenn diese Zeit eben nicht so richtig vorbei gehen will? Nora Imlau hat mit Dr.med Herbert Renz-Polster einen tollen Ratgeber geschrieben, der auch diese Zeit des Lebens mit abdeckt: „Schlaf gut, Baby!“. Wer das ganze Buch lesen will, kann sich hier …